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Leinsamen Knusperbrot

Leinsamen Knusperbrot
Einheimisches Superfood Brot – Dieses Leinsamen Knusperbrot mit frisch gemahlenem UrDinkel-Vollkorn besticht durch seinen einmaligen Geschmack und sein gesundes Innenleben: innen aromatisch, fluffig-feucht und aussen schön knusprig.

 

Rezeptmenge:

Rezept für 1 Brot

Zutaten Aromateig\Vorteig:

110 g Wasser, warm
30 g Leinsamen
30 g Sauerteig (Grundsauer)
110 g Dinkelvollkorn

Zubereitung Aromateig\Vorteig:

Zuerst die Körner in die Getreidemühle der Küchenmaschine geben und frisch mahlen. Danach das Wasser und die Leinsamen in eine Schüssel geben und etwas quellen lassen. Anschliessend den Sauerteig\Grundsauer (Alternativ 2 g Hefe) und das frisch gemahlene Mehl dazugeben und alles gut zu einem Teig mischen. Danach den Vorteig mit einer Frischhaltefolie zudecken und für 12-24 Std. bei Raumtemperatur ruhen lassen.

 

Zutaten Hauptteig:

Aromateig
340 g Halbweissmehl, Weizenmehl Typ 812
200 g Wasser, warm
8 g Salz
10 g Frischhefe

Zubereitung Hauptteig:

Zuerst alle Zutaten in die Küchenmaschine geben und auf kleiner Stufe beginnen zu kneten, d.h. die Zutaten gut vermischen.

Nach dem Mischen\Ankneten – nach ca. 2-3 Min. – die Geschwindigkeit erhöhen und den Teig beginnen zu kneten. Den Teig zirka 5-6 Minuten bei mittlerer Geschwindigkeit kneten. Danach mit der “Fensterprobe” (siehe unter “gut zu wissen”) den Teig prüfen. Wenn der Teig noch klebrig ist und reisst, den Teig weiter kneten bis er die Fensterprobe besteht.

Dann den Teig aus der Küchenmaschine nehmen und zu einer Kugel formen. Anschliessend den Teig zurück in die Küchenmaschine geben, mit einem feuchten Küchentuch oder einem Plastik zudecken und für 60 Minuten bei Raumtemperatur gären\aufgehen lassen.

Gut zu wissen:

Fensterprobe = Wenn Du ein kleines Stück des Teiges dünn auseinander ziehst und durch das „Teigfenster eine Zeitung lesen“ könntest, dann ist der Teig genügend geknetet und perfekt!

 

Formen:

Zuerst den Teig aus der Küchenmaschine nehmen und auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben. Danach den Teig wie folgt rund formen:

Den Teig 2-3 Mal über den Tisch ziehen um eine glatte Oberfläche zu erhalten. Dabei den Teig mit den Fingern von einer Seite zur Mitte ziehen und leicht andrücken. Diesen Vorgang reihum wiederholen und den Teig immer wieder in die Mitte falten.

Danach den Teig umdrehen (glatte Seite liegt nun oben), die Hände vasenförmig darum legen und das Teigstück mit leichtem Druck auf der Tischplatte drehen bis das Teigstück unten geschlossen ist. Es ist von Vorteil wenn sich dabei im Teigstück etwas Spannung aufbaut.

Tipp: Damit sich die Teigkugel am unteren Ende gut verschliesst, sollte bei diesem Arbeitsschritt kein – bis nur ganz wenig Mehl verwendet werden.

Anschliessend einen Gärkorb mit zirka 22 cm Durchmesser inwendig grosszügig bemehlen und den Teig mit dem Verschluss nach unten darin absetzen. Dann den Teig für 30 Minuten zugedeckt bei Raumtemperatur aufgehen lassen.

 

Backen:

Den Backofen  mit einem Gusseisentopf mit Deckel (zirka 24 m Durchmesser) auf einem Gitter in der unteren Hälfte des Ofens, auf 230°C Ober/Unterhitze vorheizen.

Danach den Gusseisentopf aus dem Ofen nehmen, den Deckel entfernen (ACHTUNG: SEHR HEISS) und den Teigling in den Gusseisentopf stürzen bzw. legen (allenfalls mit dem Backpapier); Verschluss des Teiglings ist nun oben. Dann den Deckel wieder auflegen und die ganze Form zurück in den Ofen geben.

Nach 40 Minuten den Gusseisentopf aus dem Ofen holen. Dann das Brot vorsichtig aus dem Topf nehmen und für weitere 10 Minuten direkt auf dem heissen Gitter nachbacken.

Nach dem Backen das Brot auf einem Gitter gut auskühlen lassen.

Haltbarkeit:

In einem Stoffbeutel verpackt ca. 3-4 Tage, oder in Folie eingepackt und tiefgekühlt ca. 2 Monate.

 

Rezepte zum Sauerteig

1. Teil Sauerteig: hier zum Video

2. Teil Sauerteig: hier zum Video

 

Weitere Rezepte & Videos zu Brot & Brötchen: hier

 

Bezugsquellen:

 

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Ute Lass - 1. April 2019

Sorry, wer lesen kann ist klar im Vorteil 🙁

Reply
Ute Lass - 1. April 2019

Hallo Marcel,
bei welcher Temperatur läuft die Ruhezeit ab, Zimmertemperatur oder Kühlschrank?

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