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Blumen Landbrot

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https://youtu.be/bKXiTpUiY1Q

Du wolltest schon lange mal ein kunstvoll eingeschnittenes Brot selber backen? Dann bist Du hier genau richtig: Dieses wunderschöne Blumen Landbrot besticht nicht nur durch sein einmaliges Aussehen, sondern auch durch seinen unverwechselbaren rustikalen Geschmack.

Rezeptmenge:

Rezept für 2 Brote

Zutaten:

410 g Ruchmehl (Weizenmehl Type 1050)
180 g Roggenmehl, hell (Roggenmehl Type 610 od. 815)
210 g Wasser
190 g Milch
14 g Salz
3 g Frischhefe
60 g Sauerteig (Grundsauer)  (Alternativ Hefemenge auf 5 g erhöhen)

Zubereitung:

Zuerst alle Zutaten in die Küchenmaschine geben und auf kleiner Stufe beginnen zu kneten.

Nach ca. 2-3 Min. mischen\ankneten, die Geschwindigkeit erhöhen und den Teig zirka 10 Minuten bei mittlerer Geschwindigkeit kneten. Danach mit der “Fensterprobe” (siehe unter “gut zu wissen”) den Teig prüfen. Wenn der Teig noch klebrig ist und reisst, den Teig weiter kneten bis er die Fensterprobe besteht.

Dann den Teig mit einem feuchten Küchentuch oder einem Plastik zudecken und für 60 Minuten bei Raumtemperatur gären\aufgehen lassen.

Gut zu wissen:

Fensterprobe = Wenn Du ein kleines Stück des Teiges dünn auseinander ziehst und durch das „Teigfenster eine Zeitung lesen“ könntest, dann ist der Teig genügend geknetet und perfekt!

Formen:

Nach einer Stunde den Teig aus der Küchenmaschine nehmen und auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben. Den Teig halbieren und wie folgt rund formen:

Den Teig 2-3 Mal über den Tisch ziehen um eine glatte Oberfläche zu erhalten. Dabei den Teig mit den Fingern von einer Seite zur Mitte ziehen und leicht andrücken. Diesen Vorgang reihum wiederholen und den Teig immer wieder in die Mitte falten.

Danach den Teig umdrehen (glatte Seite liegt nun oben), die Hände vasenförmig darum legen und das Teigstück mit leichtem Druck auf der Tischplatte drehen bis das Teigstück unten geschlossen ist. Es ist von Vorteil wenn sich dabei im Teigstück etwas Spannung aufbaut.

Tipp: Damit sich die Teigkugel am unteren Ende gut verschliesst, sollte bei diesem Arbeitsschritt kein – bis nur ganz wenig Mehl verwendet werden.

Anschliessend die Teiglinge mit der Hand flach drücken, auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Die Teiglinge mit Plastik zudecken und für 24 Std. in den Kühlschrank stellen.

Einschneiden:

Die Teiglinge aus dem Kühlschrank nehmen und mit Mehl bestauben. Dann das Mehl mit der Handfläche etwas verstreichen\verteilen. Anschliessend mit einem feinen Faden die Teigoberfläche 3-4x übers Kreuz markieren. Dies sind Hilfslinien, welche Dir beim Gestalten bzw. Einschneiden des Teiglinges dienen.

Danach kannst Du diese Achtel der Teiglinge nach Lust und Laune – von der Mitte aus beginnend – mit einem sehr scharfen Messer 4-5 mm tief einschneiden. Dies geht am besten mit einem Bäckermesser oder einer Pariserbrotklinge. Am Schluss am unteren Teigrand mit der Messerklinge ringsum leicht einstupfen; dadurch verhinderst Du ein wildes Aufreissen des Teigbodens beim Backen.

In der Zwischenzeit den Backofen mit einem zusätzlichen leeren Blech in der unteren Hälfte des Ofens, auf 230°C Ober/Unterhitze vorheizen.

Backen:

Die Teiglinge direkt mit dem Blech in den vorgeheizten Ofen schieben. Anschliessend zirka 5 dl Wasser auf das leere heisse Blech giessen und die Ofentüre sofort schliessen.

Nach 20 Minuten das Blech mit dem Wasser aus dem Ofen nehmen und die Brote für weitere 20 Minuten knusprig ausbacken.

Direkt nach dem Backen die Brote auf einem Gitter auskühlen lassen.

Haltbarkeit:

In einem Stoffbeutel verpackt ca. 3-4 Tage, oder in Folie eingepackt und tiefgekühlt ca. 2 Monate.

Rezepte zum Sauerteig

1. Teil Sauerteig: hier zum Video

2. Teil Sauerteig: hier zum Video

Weitere Rezepte & Videos zu Brot & Brötchen: hier
Bezugsquellen:

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Birgit Winkler - 29. April 2019

Hallo Marcel,

Gratulation zu dem Video und die Schneidtechnik. Ich würde gern mehr davon sehen. Nun meine Frage zu diesem Rezept. Du schreibst von Roggenmehl hell. Ich kenne nur das Roggenmehl 1150. Könntest du mir bitte die genaue Bezeichnung des hellen Roggenmehls nennen. Wäre sehr nett,da ich es gerne nachbacken möchte.

LG Birgit

Reply
    Marcel Paa - 1. Mai 2019

    Hallo Birgit. Ja klar das Ist Roggenmehl Typ 610 oder Typ 815

    Reply
      Birgit Winkler - 4. Mai 2019

      Hallo Marcel,

      Vielen lieben Dank für Deine Antwort. 🙂

      LG
      Birgit

      Reply

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